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School of Jewish Theology

Foto: Rolf Blase

Am 27. April fand die diesjährige Semestereröffnung mit unserem Professor Jonathan Schorsch. Er hielt einen Vortrag zum Thema Messianismus und Aktivismus.

Danach gab es einen kleinen Imbiss mit einer lokalen Foodsharing-Organisation. 

Foto: Rolf Blase

 

Jewish Activism Summer School in Berlin

The Jewish Activism Summer School: Social Engagement in Theory and Practice is a program of the Universität Potsdam and a non-partisan project that seeks to strengthen young adults’ intuitive urge to work toward social change and their personal desire to become responsible and engaged members of their communities.  


More information here.


Vorbereitungen für die zweite Deutsch-Polnische Nachwuchstagung

Vernetzung und grenzübergreifende Kontakte sind in der heutigen Wissenschaft unerlässlich. Projekte und Tagungen für gestandene Profis sind deswegen sehr häufig. Es ist uns allerdings gleichermaßen wichtig, auch Nachwuchswissenschaftler*innen zu Beginn der wissenschaftlichen Laufbahn eine Plattform zum Austausch und Aufbau von forschungsrelevanten Beziehungen zu geben. Zwischen den Jüdischen Studien in Deutschland und Polen sind solcherlei Begegnungen allerdings leider noch rar, wenngleich sich vergleichende Forschung in diesem Bereich geradezu anbieten würde.

Dies war uns Anlass im Oktober vergangenen Jahres gemeinsam mit unseren Partnern in Breslau und Krakau die erste Deutsch-Polnische Nachwuchstagung im Bereich Jüdischer Geschichte, Religion und Kultur stattfinden zu lassen. 17 Studierende aus Polen und Deutschland haben über drei Tage hinweg Forschungsthemen insbesondere für Master-Arbeiten diskutiert. In einer Workshop-Session konnten die Teilnehmenden in kleiner Runde ihre Arbeiten vorstellen und sich austauschen.

Nach dem Erfolg der letzten Tagung soll vom 8. bis 10. November 2017 die zweite Deutsch-Polnische Nachwuchstagung stattfinden. In diesem Jahr wird die Tagung in Krakau stattfinden, das ein wichtiges Zentrum des Judentums in Mittelalter und Neuzeit war. Neben unseren Partnern in Krakau und Breslau sind ebenso das Institut für Slavistik und das Institut für Jüdische Studien unserer Universität an der Organisation beteiligt. Auch dieses Jahr möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, in kleineren Gruppen intensive und interessante Gespräche führen zu können, daneben werden Gastvorträge und der Besuch jüdischer Institutionen in Krakau das Programm thematisch abrunden.

Zur Teilnahme bewerben können sich Master-Studierende und Doktorand*innen, die sich in ihren Forschungsarbeiten mit dem Judentum in Mitteleuropa im Weitesten beschäftigen. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, darüber hinaus werden Unterkunft und Reisekosten anteilig gestellt. 


Kooperation mit PAIDEIA

Die School of Jewish Theology pflegt enge Beziehungen auf unterschiedlichen Ebenen zu Paideia, dem European Institute for Jewish Studies in Sweden.
 
Informationen zur Kooperation erteilt:
Frau Dr. Yael Kupferberg
E-Mail: yael.kupferberg@uni-potsdam.nomorespam.de

© Yemini Silversmiths, Jerusalem

Shana tova aus Potsdam!

“My beloved children. I lack nothing that I should ask of you.  So what do I ask of you? Just that you love one another and respect one another and be awed by one another.” (Tanna de be Eliyahu 2b). 

Dear Friends, All of us here at the School of Jewish Theology would like to wish you SHANA TOVA! “Service of God consists in what we do to our neighbor,” explained Rabbi Leo Baeck. Starting the new year 5777 is an opportunity to reaffirm the Jewish tradition’s longstanding commitment to tikkun olam, repair of the world.

 


Die Professur für Hebräische Bibel und Exegese veranstaltet am 26./27. September an der Universität Potsdam eine internationale Fachtagung:

Deutsch-jüdische Bibelexegese: Theologische Perspektiven/
German-Jewish Bible Exegesis: Theological Perspectives

Fachtagung am 26. und 27. September 2016 an der Universität Potsdam, Campus Am Neue Palais, Haus 9, Raum 2.04

Die Tagung wird Beiträge und Perspektiven jüdischer Exegeten und Übersetzer im Kontext der deutschen Forschungsgeschichte der historisch kritischen Bibelwissenschaft beleuchten sowie deren Rückwirken auf jüdische Bildungsbereiche reflektieren. Sie steht allen Interessierten offen. Anmeldungen bitte an vorpahl[at]uni-potsdam.de.

Höhepunkt der Tagung wird ein Abendvortrag von Prof. Dr. Ismar Schorsch zum Thema "Missing in Translation: The Fate of the Talmud in the Struggle of German Jewry for Equality and Integration" sein. Der Vortrag findet statt am 26. September 20.00 Uhr im Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28/30, 10117 Berlin. Um Anmeldung wird gebeten unter rsvp[at]geiger-edu.de (bis 21.09.2016). Informationen dazu siehe hier.

Einen Flyer mit dem Programm zur Tagung finden Sie hier.


Foto: Tobias Barniske

Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka hat den Großen Verdienstorden mit Stern der Republik Österreich  erhalten

Der österreichische Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien, Thomas Drozda, überreichte am 4. Juli in Wien Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka die Insignien des Großoffiziers des Verdienstordens der Republik Österreich.


Damit ist der Geschäftsführende Direktor der School of Jewish Theology, Chairman der Leo Baeck Foundation, Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Direktor des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks für seine Verdienste um Kunst und Kultur zwischen beiden Ländern gewürdigt und für seine Leistungen als Begründer des Fachs Jüdische Theologie an einer deutschsprachigen Universität ausgezeichnet worden.


Die Schirmherrin des Studienwerks, Fr. Dr. Charlotte Knobloch, frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, würdigte Homolka aus diesem Anlass so: „Sie stehen für das Aufblühen des jüdischen Geistesleben nach der Schoa. Ihre Publikationen sind Standardwerke, die in der gesamten jüdischen Welt rezipiert werden. Als Rabbiner, Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager schlagen Sie wie kaum einer die Brücke zwischen unserer Jahrtausende alten Religion und der Moderne.“
Die Laudatio hielt der frühere ORF-Intendant Dr. Gerhard Weis; unter den 80 Gästen waren neben vielen Wiener Wegbegleitern Homolkas unter anderem der Vorsitzende der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschlands, Landesrabbiner em. Dr. Henry G. Brandt, der frühere israelische Religionsminister Prof. Dr. Shimon Shetreet und Dr. Heiner Köster vom Stiftungsrat der Münchner Eugen-Biser-Stiftung. 


Homolka hat viele Projekte mit Österreich verwirklicht und erst vor kurzem die jüdische Studierendenarbeit von „Hillel Österreich“ begründet.  Die Auszeichnung fand im historischen Kongress-Saal des Bundeskanzleramtes, dem früheren Palais Metternich, am Wiener Ballhausplatz statt.

Foto: Tobias Barniske

20.-22. Juli 2016 - Internationale Konferenz "Re-Framing American Jewish History and Thought: New Transnational Perspectives"

 

Some 30 scholars from Europa, Israel, and the U.S. gather in Potsdam in late July to look at American Jewry from new, transnational perspectives.

Schedule here.

 

 


Gastvortrag Prof. Nancy Sinkoff

Enlightened Poland, Enlightened Jews? 

A Historiographical Reassessment and its Popular Representation

Poland has generally been overlooked in most understandings of the Enlightenment in the eighteenth century. Scholarship on the Jewish Enlightenment (Heb. Haskalah) has generally focused on Berlin and its central figure, Moses Mendelssohn, and then moved quickly to the Russian Empire under Tsar Nicholas I, with a nod to the anti-Hasidic satirical productivity that emerged in Austrian Galicia in the nineteenth century.

Dr. Sinkoff's lecture will focus on the Polish context of the emergence of the Haskalah in Eastern Europe through the life of Mendel Lefin of Satanów (1749-1826), its most important figure. A patronee of a great Polish family, the Czartoryskis, a link to the Berlin and Galician Haskalahs—as well as to the American Enlightenment—a mentor to Joseph Perl and Nachman Krochmal, Lefin was a prolific writer and translator in Hebrew, Yiddish, French, German, and Judeo-German who advocated for the modernization of the Jewish community in Poland in the late eighteenth and early nineteenth centuries. Today, Lefin’s significance has earned him pride of place in the “Encounters with Modernity” gallery in Polin: Museum of the History of Polish Jews on which Dr. Sinkoff consulted. She will discuss how the museum’s approach to European Jewish history from the vantage point of its demographic heartland in Poland-Lithuania has shifted the historiography on the Jewish Enlightenment.

Nancy Sinkoff is associate professor of Jewish Studies and History at Rutgers University (New Jersey), where she also directs the Center for European Studies. Among her publications is Out of the Shtetl: Making Jews Modern in the Polish Borderlands. She is at work on an intellectual biography of Lucy S. Dawidowicz (1915-1990).


In the Footsteps of Rabbi Regina Jonas

The School of Jewish Theology explored the impact of women on religious life over the past 80 years

In November, the Abraham Geiger College and the School of Jewish Theology at the University of Potsdam marked the 80th anniversary of Rabbi Regina Jonas’ ordination in 1935 with an international conference, “The Role of Women’s Leadership in Faith Communities.” More than 40 presenters from Europe, Israel and the United States explored the impact of women in the rabbinate and the ministry and discussed issues of leadership and authority, women’s religious scholarship and gender (in)equality today.

 Among the speakers were pioneering women of all Jewish denominations, including Rav Lila Kagedan, of Yeshivat Maharat, as well as Christian feminist scholars and the first female professor of Islamic Theology in Germany, Katajun Amirpur. “While the mix of scholars and rabbis coming from different faith traditions had its challenges, it was a bold and important statement of what is called for in these difficult times,” stated Gail Reimer, founding director of the Jewish Women’s Archive in Boston. With participants from the United States, Israel, England, France, Poland, Sweden, and other countries, the event provided fertile ground to explore the many ways in which women have enriched the landscape of religious life across every spectrum.

We gathered a wonderful group of presenters, and so much rich and provocative conversation took place outside of formal sessions as well as within them.  Progressive Judaism was very well represented by Rabbis Jackie Koch Ellenson, Elyse Frishman, Laura Geller and Sandy Sasso as well as by their pioneering colleagues from Europe and Israel, including Rabbis Deborah Kahn-Harris and Margaret Jacobi, Delphine Horvielleur and Kinneret Shiryon. Women of Reform Judaism’s First Vice President Susan C. Bass, of Houston, shared her impressions from the recent biennial in Orlando. The Israeli ambassador to Poland, Anna Azari, was one of the many more lay leaders joining this memorable conference.

The three conference days, November 17‒19, were framed by many highlights. The ceremonial address, “The Presence and Absence of Women in the Intellectual History of the Jewish Community” was delivered by Professor Rachel Elior (Hebrew University of Jerusalem) and tackled an array of issues which were discussed during the conference which was opened by Professor Pamela S. Nadell  of American University, Washington D.C.  The concluding Regina Jonas Lecture was delivered by the President of the Central Conference of American Rabbis, Rabbi Denise L. Eger, who spoke about “Women as Agents of Future Change” and challenged us to make Judaism bigger, more accepting and more inviting. Many new connections were made. As Rabbi Eger put it: “I look forward to seeing you in the near future and to further opportunities to collaborate. I hope there will be some follow up.”  The proceedings of the conference, which was funded by the German Federal Cultural Foundation, will be published in 2016.

 

Neuberufungen an der School of Jewish Theology

Neuberufung der Stiftungsprofessur für "Ritual und Praxis im Judentum" mit Rabbinerin Dr. Sonja Pilz,  zum April 2016 als gemeinsame Berufung der UP mit dem AGK.

Neuberufung der Professur "Bibel und Bibelexegese" mit Frau Dr. Shani Tzoref zum April 2016 als gemeinsame Berufung der UP mit dem AGK. 

 

 

Foto: Angelina Schüler

Wiederausschreibung Professur

Wiederausschreibung der Professur für Professur für Jüdische Religionsphilosophie,
Schwerpunkt Antike und Mittelalter.

Weitere Infos folgen in Kürze. 

Foto: Angelina Schüler
Foto: Angelina Schüler

Blockseminar "Müde bin ich, geh' zur Ruh..."

Gemeinsam mit der Universität Leipzig findet im kommenden Sommersemester das Blockseminar "Müde bin ich, geh' zur Ruh..." - Schlafen und Schlaf in der Religionsgeschichte statt. 

Weitere Informationen können bei Daniel Vorpahl, M.A. erfragt werden: daniel.vorpahl[at]uni-potsdam.de

 

 

Foto: Angelina Schüler
Foto: Angelina Schüler

Nachwuchstagung "Young Scholars workshops on the history and culture of Polish Jews"

27.-29.06.2016 im Polin Museum in Warschau

Die Nachwuchstagung ist speziell für DoktorandInnen gedacht. Weitere Infos in Kürze.

Foto: Angelina Schüler
Foto: Angelina Schüler

Konferenz „Creating Alternatives for Jewish Women in Europe”

01.-04.09.2016 in Breslau/Polen

Im Nachgang an die Frauenkonferenz im letzten Jahr an der School of Jewish Theology wird in diesem Jahr die Teilnahme an der von der Bente Kahane Stiftung, Czulent und Bet Deborah veranstalteten Konferenz erfolgen.

Foto: Angelina Schüler