Onlinelearning
Quelle: jt

School of Jewish Theology - Lernen Sie mit uns! ONLINE
Belegen Sie die Kurse für ETCS oder aus Interesse!

Programm für das Sommer Semester 2021.

Belegen Sie Kurse an der School of Jewish Theology. Anmeldefrist ist der 30. April.

Für Gasthörer*innen, die unsere Kurse aus Interesse verfolgen wollen, und keine ETCS brauchen, ist es möglich an bis zu 4 Kursen teilzunehmen. Die Kosten liegen zwischen 10,23 Euro für eine Veranstaltung und 30,68 Euro für die Teilnahme an vier Kursen.

Für Nebenhörer*innen, also Studierende die eine ergänzende Veranstaltung passend zu ihrem Studienfach belegen möchten, können maximal 18 LP (ETCS) erwerben. Die Kosten hierfür betragen 5,11 Euro.
Unterrichtssprachen sind Deutsch oder Englisch. Die Kurse finden, wenn nicht anders angegeben, im wöchentlichen Rhythmus in der Zeit von 12.4. – 23.7.2021 statt.

Bitte klicken Sie den jeweiligen Kurs für mehr Informationen.
Um einen Kurs zu buchen kontaktieren Sie bitte: susann.schober@uni-potsdam.de
Für allgemeine Fragen kontaktieren Sie bitte: susann.schober@uni-potsdam.de

 

BIBEL:

How was the Bible edited?
Prof. Dr. Idan Dershowitz, Professor für Hebräische Bibel und Exegese, Universität Potsdam
Dienstag, 16 – 18 Uhr | ENG/MA

Please follow the "comment" link above for more information on comments, course readings, course requirements and grading.
Info: 

Wege zum biblischen Monotheismus
Prof. Dr. Rüdiger Liwak, Inhaber der Benno-Jacob-Gastprofessur, School of Jewish Theology/Abraham Geiger Kolleg, Universität Potsdam
Montag, 14 – 16 Uhr | DT/MA

Zu Beginn des Seminars werden die Begriffe Polytheismus, Monotheismus, Henotheismus Monolatrie und andere Termini kritisch gesichtet und auf neuere Monotheismus-Konzeptionen im Rahmen des Alten Orients bezogen. Im Anschluss daran soll durch die Arbeit an biblischen Texten, außerbiblischen Inschriften und ikonographischen Zeugnissen (Reihenfolge?) erörtert werden, wie sich im Zusammenhang verschiedener sozioreligiöser Kontexte (‚Familienreligion‘, ‚offizielle Religion‘ u.a.) höchst unterschiedliche Gottesvorstellungen entwickelt haben. War der Gott Israels ursprünglich ein Wetter-, Wüsten- oder Berggott? Hatte er eine Paredra (Aschera)? War er zunächst eine unter vielen Gottheiten und seine Macht nur auf das Land Israel bezogen und dabei ausschließlich ein Gott der Lebenden und nicht der Toten? Wurde er an verschiedenen Orten unterschiedlich verehrt? Seit wann kann man von einem sog. Nationalgott sprechen, seit wann von einer Forderung ausschließlicher Verehrung? Im Blick auf die Beantwortung dieser Fragen soll im Seminar schließlich herausgearbeitet werden, ob und wenn ja, in welcher Zeit und unter welchen Voraussetzungen von einem praktischen bzw. impliziten oder einem inklusiven bzw. exklusiven Monotheismus die Rede sein kann und was das für die Theologie- und Religionsgschichte bedeutet. Zum Schluss könnte eine Diskussion um den Streit über einen Zusammenhang von Monotheismus und Gewalt (Jan Assmann) geführt werden.

Info:

 

INTERRELIGIÖSE STUDIEN

Nicht von dieser Welt: Transzendenzvorstellungen im Vergleich
Dr. Daniel Vorpahl, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Hebräische Bibel und Exegese an der Universität Potsdam
Mittwoch, 12 – 14 Uhr | DT/MA

Die Auseinandersetzung mit einer die alltagsweltliche Realität übersteigenden Entität ist ein wesentliches Merkmal von Religionen. Dabei kann die Leitunterscheidung von Transzendenz und Immanenz weit mehr und ganz anderes umfassen als Diesseits und Jenseits oder Göttliches und Nichtgöttliches. Innerhalb des Seminars klären wir, was für Phänomene dem Transzendenzbegriff zugeordnet werden können und welche funktionalen Bedeutungen er innerhalb religiöser Systeme erlangt. Außerdem üben wir den wissenschaftlichen Vergleich im Hinblick auf die Vielfalt von Transzendenzvorstellungen in verschiedenen Religionen, aber auch bezüglich entsprechender Phänomene innerhalb zeitgenössischer Literatur und anderer Medien.
Das Seminar bietet somit die Möglichkeit, sich grundlegend mit zentralen religionsbezogenen Begriffen und Theorien zu befassen und anhand eines abwechslungsreichen Spektrums an Quellen zentrale Methodenschritte des wissenschaftlichen Arbeitens zu erproben.
Das Seminar findet als Online-Kurs statt. Nach Ihrer Einschreibung über PULS erhalten Sie per E-Mail Zugang zur Moodle-Kursseite. Bei Einschreibungen nach dem 11.04. kontaktieren Sie bitte umgehend die Lehrperson, um diese Zugangsdaten zu erhalten.

Info:

Paul in Jewish Imaginations
Rabbiner Prof. Walter Homolka, PhD, PhD, DHL, Professur für Jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit, Schwerpunkt Denominationen und interreligiöser Dialog und Prof. Dr. Kathy Ehrensperger, Neues Testament aus jüdischer Perspektive, Forschungsprofessur des Abraham Geiger Kollegs
Freitag 12 – 14 Uhr | ENG/MA

That Jesus was a Jew of the first century is now a widely accepted insight, by both Jews and Christians. The issue is different when it comes to Paul, the apostle of the nation. The perceptions of Paul are controversial and ambiguous. He is seen as the first Christian theologian, the so-called real founder of Christendom,  the one who distorted or  the message of Jesus, or brought it to its full potential, left Judaism, or even attacked it. Such images have been dominating Christian perceptions and in many ways also Jewish views of the apostle. Nevertheless, already in the 19th century there have been views which saw him as part of Jewish tradition, as a kind of proto-rabbinic thinker. In this seminar we will discuss examplary texts of Jewish scholars who have written about Paul, from the 19th century until today in their respective contexts and the implications of these perceptions for Jewish-Christian relations.

Info:

 

GESCHICHTE

Challenges of 21st Century Judaism
Dr. Kamila Kopřivová
Dienstag, 16 – 18 Uhr | ENG/BA

The seminar presents some of important topics and questions of 21st century from a Jewish perspective. Students will be thoroughly discussing themes such as social justice, climate change, animal rights, gender, feminism, LGBTQ+, euthanasia, COVID19, the State of Israel, secularism and fundamentalism from the perspectives of prominent Jewish denominations.

Info:

American Judaism: Past and Present.
Markus Krah Ph.D., School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Donnerstag, 14 – 16 Uhr | ENG/MA

The religious landscape of contemporary American Judaism is highly diverse, ranging from idiosyncratic efforts to create spiritual niches for individual needs to claims by a reinvigorated Orthodoxy to shape growing communities and the lives of their members. In between, other traditional expressions of Judaism, the liberal denominations, struggle, more or less successfully, to retain their particular religious ideologies as a basis for their institutional structures. – The seminar offers a survey of the contemporary landscape of religious Judaism in the US, tracing the developments leading up to the current moment in American Jewish history and developments in American society at large.

Info:

Liberale Strömungen im Judentum: Von den Ursprüngen bis heute
Markus Krah Ph.D., School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Donnerstag, 12 – 14 Uhr | DT/BA

Erste Veranstaltung am 6. Mai!
Das religiöse Judentum spaltete sich als Antwort auf die Modernisierung in verschiedene Strömungen auf. Während die Orthodoxie sich als Fortsetzung des vor-modernen, traditionellen Judentums versteht, bejahen Reform- und Konservatives/ Masorti-Judentum die Moderne – in unterschiedlichem Ausmaß und unterschiedlicher Weise. Das Seminar betrachtet die Ursprünge dieser beiden liberalen Formen des Judentums und verfolgt ihre Entwicklung in Europa und Nordamerika bis in die Gegen-wart. Wir gehen dabei der Frage nach, wie die stärkere geistige, soziale und kulturelle Interaktion mit der nichtjüdischen Umwelt das Judentum geprägt hat.

Info:

Introduction to the History of Judaism
Prof. Dr. Jonathan Schorsch, Professor für Jüdische Religions- und Geistesgeschichte, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Montag, 18 – 20 Uhr | ENG/BA

This survey class will introduce students to some of the central transformations in the religious and intellectual history of Judaism. We will survey topics from the earliest beginnings of the Israelite people through today, including: biblical Israelite religion, the Second Temple period, the rise of Christianity, the rise of the Talmud(s) and the rabbinic academies, the rise of Sepharad (Spanish and Portuguese Jewry), the conversos, Inquisitions and Expulsions, the more open and “scientific” period of the Renaissance, Ghettos, the Haskala (Jewish Enlightenment) and emancipation, the Shoah/Holocaust and the founding of the State of Israel. Throughout, we will consider general socio-political trends, attending not just to elite expressions but also to developments in the community at large.

Info:

Sephardic Thought
Prof. Dr. Jonathan Schorsch, Professor für Jüdische Religions- und Geistesgeschichte, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Donnerstag, 16 – 18 Uhr | ENG/MA

This course will combine a survey of Sephardic Jewish history with close readings of (ions from) some of the classics of Sephardic thought from the middle ages to modernity.

Info:

 

HEBRÄISCH

Voices from Contemporary Israel
Rotem Amiram Schnack, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Dienstag, 18 – 20 Uhr | ENG/DT

Although ancient in origin, Modern Hebrew remains a living language with works continually published across the spectrum of literary, scientific and cultural fields. While many texts have been translated into other languages, a great number can still only be read in their original Hebrew form. Moreover, an author’s subtleties and nuances can sometimes be lost in translation, so this course aims to develop reading skills in Modern Hebrew to enable students to access texts as they were first published.
The reading list for this advanced course includes works of fiction and selected articles from Israeli newspapers. The texts will be chosen on the basis of the language skills and interests of the participants. The fiction section includes works by Etgar Keret, David Grossman, Adi Keissar and Sayed Kashua among others, while press articles will come from HaaretzMakor Rishon and Kan. In studying these texts, we will emphasize grammatical issues such as morphology, syntax, and semantics.
An oral exam, based on a previously unseen text, will take place at the end of the course.

Info:

 

HALACHA

Maimonides Laws of Prayer
Rabbiner Josh Weiner, Zacharias Frankel College/School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Dienstag, 12 – 14 Uhr | ENG/BA

Aims:
*To get acquired with sources and structure of Jewish prayer, through the synopsis of Maimonides
*To encounter the idiosyncrasies of Maimonides’ halachic writing, in the context of his philosophical system, especially the role of intellectual apprehension and mental states.
*To be introduced to the reception history of Maimonides’ writings, including later commentaries and controversies.
*To enjoy learning!

Materials: Our prime text will be the section on the laws of prayer in the second book (the ‘Book of Love’) of Mishneh Torah. If you want to acquire a copy of the book, you can use any modern Hebrew edition, or an English translation (i.e ”The Book Of Love”, Menachem Kellner [2004]). There is no published German translation yet, except an online version on talmud.de.
Each week, a source-sheet will be provided with the texts in Hebrew, English and usually German.

Info:

Readings Skills Halakhah: Kol Bo
Rabbiner Netanel Olhoeft, Zacharias Frankel College/School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Dienstag, 14 – 16 Uhr | DT/ENGL /BA

On the basis of the 14th century Halakhic compendium "Kol Bo" and additional texts the class aims at supporting students in acquiring and intensifiying their halakhic literacy. Basic Hebrew skills are a requirement for participation.

Info:

Conservative Judaism: History – Theology – Halakha
Rabbiner Dr. Harvey Meirovich, Zacharias Frankel College, Universität Potsdam
Mo 16:00 - 18:00 | ENG/MA

The course will analyze the evolution of Conservative Judaism in 19th century Germany and 20th century North America. Focus will be on the movement’s commitment to religious pluralism in the domains of Jewish law and theology. To this end, students will be required to read extensively in order to appreciate the postures articulated by theorists on the ‘right-traditional’ and ‘left-liberal’ wings of the movement.

The course will appear in PULS only on 15th April.

 

LITURGIE

Introduction to the Siddur (Prayer Book): Structure, Themes, and History
Rabbiner Eli Reich, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Dienstag, 8 – 10 | ENG/BA

What is the siddur, the Jewish prayer book? In order to answer this question our first task will be to understand the structure of this complex and richly textured book. Investigation of the literary and historical background of the various units will assist in our main goal of exploring the main themes of the distinct prayers. Finally, the question of the theology of the siddur, whether implicit or explicit, will naturally be raised with each unit as well as in our retrospective synthesis. Most of our attentiom will be devoted to the early and basic Rabbinic building blocks: Birkhot Hashachar (Morning Blessings), K’riat Shema (Recital of the Shema), and Amidah (in ancient sources Tefillah (the Prayer). 

Info:

 

Blessings, Praise, Poetry, and Ritual: Discourse, Practice and Theolog in Jewish Liturgy Introduction to the Siddur (Prayer Book): Structure, Themes, and History
Rabbiner Eli Reich, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Dienstag, 10 – 12 Uhr | ENG/MA

In this course we shall focus on the various varieties of genres present in Jewish liturgy. What difference does it make if the genre is blessing, praise of poetry? To answer the question we shall look closer at examples of these genres. What is a blessing? We shall look at literary features, matters of practice, and theological implications. Similar exercises in analysis and interpretation will reveal the rich heterogeneity of liturgical practices, inside and outside the Siddur.

Info:

 

JEWISH EDUCATION

Rabbinic Trajectories: Rabbinic Education throughout the ages
Dr. Sandra Anusiewicz-Baer, Zacharias Frankel College, Universität Potsdam
Montag, 10 – 12 | ENG/MA

Starting with a discussion about the origin of the term "rabbi", the course follows the evolution (terminology, background, context) of the
rabbinate. It examines the different roles that were projected onto the rabbinate and how the demands for rabbis have changed over the centuries, shedding a light on varying rabbinic functions in different times and places. It juxtaposes these projections with the images that the rabbis themselves developed for the profession.
The course further asks what did the practical training look like? We will devote ourselves to the history of various rabbinical seminaries and consider the curricula of some of these institutions.  The goal is to enable learners to develop interpretations, dispositions and connections to the idea of the rabbinate and to walk away with a personalized perspective for their own future rabbinate.

Info:

 

JÜDISCHES DENKEN

Dharmic religions in the thought of modern Jewish philosophers
Dr. Ronen Pinkas, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Dienstag, 12 – 14 Uhr | ENG/MA

Abraham Heschel in God in Search of Man (1955) writes: ”Providence may some day create a situation which would place us between the river Jordan and the river Ganges, and the problem of such an encounter will be different from that which Jewish thought underwent when meeting with Greek philosophy.” (p. 15). We do not know if this is the act of providence, but the interest in the religions of the far East (especially Hinduism and Buddhism) among contemporary Jewish thinkers and the amount of research on the subject indicate that the problem and challenge of this fruitful encounter are already present. In this seminar, we will discuss the approaches of Leo Beck, Franz Rosenzweig, Martin Buber, and others to Buddhism and Hinduism in light of contemporary research.

Info:

Das Religionsgesetz in der jüdischen Philosophie von Philo bis Moses Mendelssohn
Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, Professor für Jüdische Religion und Philosophie, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Montag, 10 – 12 Uhr | DT/BA

An der Schnittstelle zwischen Philosophie und Halacha liegt das Gebiet der Gebotsbegründung (Ta’ame HaMizwot). Da die Verbindlichkeit der Gebote von der Begründung der Gebote unabhängig ist, konnte auf diesem Gebiet recht frei spekuliert werden. Alle klassischen jüdischen Philosophen von Philo bis Mendelssohn haben Systeme der Ta’ame HaMizwot entwickelt. Eine besondere Herausforderung stellen dabei die levitischen Gebote dar (Kodaschim, Toharot), die in Bibel und Talmud zwar kodifiziert und systematisiert, aber kaum rationalisiert werden. Gerade an ihnen haben die Erklärer ihren Einfallsreichtum und ihren Scharfsinn ausprobiert. Wir wollen in dieser Vorlesung anhand einiger Gebotskomplexe wie die Mischungstabus (Kilajim), die Speisegebote (Kaschrut), den Aussatz (Negaim) die klassischen Erklärungsansätze vorstellen. Dabei ziehen wir auch moderne kulturanthropologische Erklärungsmodelle zum Vergleich heran.

Info:

Der Wochenabschnitt in der Rabbinerbibel
Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, Professor für Jüdische Religion und Philosophie, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Freitag, 16 – 18 Uhr | DT/BA

Die sogenannte „Große Schrift” (Miqraot Gedolot) oder Rabbinerbibel ist eine hebräische Bibel mit Textüberlieferung (Massora), aramäischen Übersetzungen (Targume) und Kommentaren (Peruschim). Die Kommentarspirale ist seit den ersten – christlichen - Rabbinerbibeln (1. Aufl.: Venedig 1517, 2. Aufl.: 1524) stark angewachsen. Die neue traditionelle Ausgabe der Miqraot Gedolot zum Pentateuch von Artscroll-Massorah (1. Aufl.: 2015), die wir im Seminar als Quelle benutzen, enthält nicht weniger als zwölf maßgebliche Kommentare vom 11. bis zum 18. Jh. – neu gesetzt, kritisch gesichtet und vokalisiert. Ziel des Seminars ist nicht der einzelne Kommentar, sondern die Navigation durch die Kommentarlandschaft. Dazu wählen wir einige markante Bibelstellen – z. B. Gen 1,1.

Info:

Tikkun Olam
Prof. Dr. Jonathan Schorsch, Professor für Jüdische Religions- und Geistesgeschichte, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Montag, 16 – 18 Uhr | ENG/BA

A survey of the concept of Tikkun Olam (repairing the world) in Jewish thought and life, from the Rabbinic period to our own.

Info:

 

RABBINISCHE LITERATUR

Introduction to Rabbinic Literature
Rabbiner Eli Reich, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Mittwoch 10 – 12 | ENG/BA

INTRODUCTION TO RABBINIC LITERATURE: MISHNAH, TALMUD AND MIDRASH
Mishnah, Talmud and Midrash are the classical sources of Rabbinic Judaism, the religious movement named after the ”rabbis” who are the scholars and sages whose teachings appear in these texts.  Rabbinic Judaism emerged in Late Antiquity, after the Biblical and Second Temple periods but before the rise of Islam. This form of Judaism eventually became the foundation for all later forms of Judaism. 

Info:

Humanistic commandments: Between Man and his Fellow Man: Journey in the Sources from the Bible via the Talmudic literature to the Modern Jewish Law
Prof. Dr. Admiel Kosman, Professor für Talmud und Rabbinische Literatur, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Mittwoch, 10 – 12 Uhr | ENG/MA

VORAUSSETZUNG: Gute Hebräischkenntisse
This course is intended for advanced students, i.e. for students which have the ability to understand the original texts from the Hebrew Bible, Mishnah, Tosefta, Talmud, Rambam and Shulhan Arukh in the Hebrew original sources (the booklet of the sources is in Hebrew, although during the reading we would translate the texts into English for the sake of those who have difficulty in understanding the text). The example that will serve us as a case-study in this course would be the law in Deuteronomy 19, 14: "Thou shalt not remove thy neighbour's landmark, which they of old time have set in thine inheritance, which thou shalt inherit in the land that the Lord thy God giveth thee to possess it".

Info:

The Festival of Sukkot: Reading Selected Discussions in the Talmud and Midrash
Prof. Dr. Admiel Kosman, Professor für Talmud und Rabbinische Literatur, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Mittwoch, 12 – 14 Uhr | ENG/MA

VORAUSSETZUNG: Gute Hebräischkenntisse
In this class we will examine central discussions in the Talmud and the Midrash which can reveal the ideas behind the festival of Sukkot as it was understood by the rabbis in the time of the Tannaim and later on in the Amoraic period.

Info:

Holiness, Time and Utopist Ideas in the Religious Thought of the Sages
Prof. Dr. Admiel Kosman, Professor für Talmud und Rabbinische Literatur, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Freitag, 12 – 14 Uhr | ENG/BA

This course will deal the concept of Holiness in the Jewish tradition. We will investigate the concepts of: Torah from Heaven, Astrology, Choice, Order and Chaos, and the utopian idea of the sages in Talmud and Midrash.

Info:

 

BIBLISCHE ARCHÄOLOGIE 

Lachisch - Siedlungsgeschichte, Inschriften und Ikonographie einer zentralen Stadt in Juda
Prof. Dr. Liwak, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Freitag, 12 – 14 Uhr | DE/BA

Lachisch, ein Ort in der Schefela, 44 km südwestlich von Jerusalem, ist eine wahre ‚Fundgrube‘ für die archäologische Forschung, die hier eine Siedlungsgeschichte von der Bronzezeit bis zur hellenistischen Zeit vor Augen hat. Der Tell ed-Duwer, der in der Regel mit dem biblischen Lachisch gleichgesetzt wird, eignet sich besonders gut, wenn es um einen aussagekräftigen Fundort mit vielen unterschiedlichen Gattungen geht: Das betrifft die Architektur (Monumentalbauten, Tempel, Stadtbefestigung), außerbiblische Inschriften (hebräische Ostraca mit Geschichtsinformationen sowie assyrische Feldzugsberichte) und ikonographische Zeugnisse (vor allem assyrische Reliefs mit der Darstellung der Eroberung von Lachisch durch Sanherib). Alles in allem liegt ein hervorragendes Ensemble vor, das mit der biblischen Überlieferung (2. Kön. 18-20) kritisch ins Gespräch gebracht werden kann.
Im Seminar wird zunächst das Problem der Identifizierung von Ortslagen (Tell ed-Duwer = Lachisch?) diskutiert und anschließend ein Überblick über die Ausgrabungen erörtert, die 1932 - 1938 begannen und seitdem immer wieder, bis in die neueste Zeit, fortgeführt wurden. Als Schwerpunkt soll danach die Eisenzeit dienen, aus der, nicht zuletzt im Blick auf die Bibel, viele eisenzeitliche Funde klassifiziert und interpretiert werden, die auch Bedeutung für Geschichte und Theologie des Alten Israel haben.

Info:

 

Tel Hazor - Ein Siedlungshügel in Kanaan im historischen Kontext
Prof. B. Schwarz, School of Jewish Theology, Universität Potsdam
Freitag, 10 – 12 Uhr | DE/BA

Info: