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Das Team

... der School of Jewish Theology

Institutseröffnung

Feierliche Institutseröffnung im November 2013

  • School of Jewish Theology

Willkommen

zur Potsdam School of Jewish Theology. Hier finden Sie Informationen über unsere europaweit einmalige Institution und ihr Angebot für Studenten, Forscher und alle, Juden und Nichtjuden, die sich fürs Judentum interessieren. Ich hoffe, dass Sie unser Engagement für die Erforschung und die Lehre der jüdischen Theologie in ihren verschiedenen Teilbereichen spüren!

Wenn Sie mit uns den Schatz heben wollen, derin Bibel und Talmud, Religionsgesetz und –praxis, jüdischem Denken und der Geschichte des Judentums steckt, können Sie einen akademischen Abschluss erwerben, oder Rabbiner oder Kantor werden (an unseren Partnerinstituten, dem Abraham Geiger Kolleg und dem Zacharias Frankel College). Nehmen Sie Kontakt auf oder besuchen Sie unseren wunderschönen Campus!

Auf diesen Seiten finden Sie auch Informationen darüber, warum unsere Einrichtung selbst historisch bedeutsam istim jahrhundertealten Bemühen, jüdische Theologie als akademische Disziplin andeutschen Universitäten zu verankern.

Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören und Sie in Potsdam willkommen zu heißen.

 

Neuerscheinung: Christologie zwischen Judentum und Christentum - Jesus, der Jude aus Galiläa, und der christliche Erlöser

Herausgegeben von Christian Danz, Kathy Ehrensperger und Walter Homolka

Siebzig Jahre jüdisch-christlicher Dialog hat erstaunlich wenig Widerhall in der systematischen Theologie hinterlassen. Dieser Befund war 2019 Ausgangspunkt einer Tagung in Wien, in der Exegeten und Systematiker aus der römisch-katholischen, evangelischen und jüdischen Theologie erstmals in dieser Intensität der Frage nachgingen: wie kann christlich glaubwürdig von Jesus Christus gesprochen werden, ohne das Judentum herabzuwürdigen oder zu vereinnahmen? Der Band bietet auf der Basis moderner Erkenntnisse der Exegese eine Vielzahl von Christologieansätzen, die Jesus als Juden ernst nehmen und das Judentum auf Augenhöhe begreifen wollen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Rabbiner: Jüdische Militärseelsorge bringt Paradigmenwechsel

Potsdam (KNA) Rabbiner Walter Homolka hat die Wiedereinführung einer jüdischen Militärseelsorge in Deutschland als "Paradigmenwechsel" gelobt. "Es tilgt meines Erachtens das Unrecht, das Juden in deutschen Armeen früher erfahren mussten", sagte der Rektor des Potsdamer Abraham Geiger Kollegs im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Dienstag in Potsdam. Kommenden Freitag wird in Berlin der Staatsvertrag für eine jüdische Militärseelsorge unterzeichnet.

Die Wiederaufnahme der jüdischen Militärseelsorge durch den Zentralrat der Juden in Deutschland zeige, so Homolka: "Die jüdische Gemeinschaft hat Vertrauen in die Bundeswehr als einer pluralistischen, demokratischen Armee. Und: Wir Juden haben vor, dieses Gemeinwesen in all seinen Aspekten mitzugestalten." Er empfinde das als "einen großen Schritt nach vorne" und sehe breite Zustimmung dafür innerhalb des deutschen Judentums und auch im Ausland.

Das Verhältnis zwischen den deutschen Streitkräften und der jüdischen Gemeinschaft sei in den vergangenen 200 Jahren "sehr belastet" gewesen. Im Ersten Weltkrieg seien jüdische Soldaten erstmals von Feldrabbinern betreut und begleitet worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch haben dem Rabbiner zufolge zwischen Bundeswehr und jüdischer Gemeinschaft lange Vorbehalte bestanden. Doch inzwischen seien Distanz und Misstrauen einem entspannten Miteinander gewichen. "Als Reservestabsoffizier bin ich erleichtert, dass sich heute jüdische Bundeswehrangehörige auf Augenhöhe mit ihren Kameradinnen und Kameraden begegnen", sagte Homolka.

Markus Krah als Finalist für den Jordan Schnitzer Award ausgezeichnet

Das Buch American Jewry and the Reinvention of the East European Jewish Past (de Gruyter, 2018) von Markus Krah (School of Jewish Theology, Universität Potsdam) wurde als Finalist für den diesjährigen Jordan Schnitzer Award in der Kategorie „Modern Jewish History and Culture“ ausgezeichnet. Krah forscht im akademischen Jahr 2019/20 als Feodor-Lynen-Postdoc der Humboldt-Stiftung an der Vanderbilt University in Nashville (Tennessee) für sein Habilitationsprojekt: Geschichte und Einfluss des transnationalen Verlags „Schocken Books“ für das US-amerikanische Nachkriegsjudentum.

New Publication: Gender and Religious Leadership: Women Rabbis, Pastors, and Ministers

Edited by: Hartmut Bomhoff, Denise L. Eger, Kathy Ehrensperger, and Walter Homolka.

Deutsch-ungarische Zusammenarbeit in der jüdischen Theologie

6. August 2019: Die School of Jewish Theology der Universität Potsdam und das Landesrabbinerseminar der Jüdischen Universität Budapest haben eine intensive Zusammenarbeit beschlossen.

Richtfest am Neuen Palais – Herrichtung des Nordtorgebäudes und der Orangerie

Hier entstehen Räumlichkeiten für die beiden Rabbinerseminare, das Abraham Geiger Kolleg und das Zacharias Frankel College, und für die School of Jewish Theology.

Informationen

Vorlesungs- und Lehrendenverzeichnis online

Das Vorlesungs- und Lehrendenverzeichnis bietet eine gute und vollständige Übersicht über alle Einrichtungen, Veranstaltungen und Lehrenden.

Hier geht es zum Vorlesungs- und Lehrendenverzeichnis.

Anforderungen an eine Hausarbeit

Hier finden Sie die Anforderungen für eine Modul-/Hausarbeit und Essays für Studierende der School of Jewish Theology.

Veranstaltungen

Studientag zur Biblischen Archäologie

Die School of Jewish Theology lädt zu Studientag zur
Biblischen Archäologie ein.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

30. – 31. Januar 2020

Schwarz Bibliothek für Biblische Archäologie
Oranienburger Straße 32, 10117 Berlin

Semestereröffnung Wintersemester 2019/20

Semestereröffnung des Instituts für Jüdische Studien und Religionswissenschaft sowie der School of Jewish Theology.

Vortrag: Muslime und Juden unter deutscher Besatzung 1939-1945

Dr. David Motadel (London School of Economics and Political Science)

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

6. November 2019, 18 Uhr

Am Neuen Palais 10, Haus 9, Raum 1.14

Midterm Lecture

Die School of Jewish Theology lädt gemeinsam mit dem Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft, den Fachschaftsräten der Institute sowie dem Abraham Geiger Kolleg und dem Zacharias Frankel College zu einer Midterm Lecture von Prof. Dr. Karl Vadja zum Thema Gegenwärtige Entwicklungstendenzen im neologen Judentum Ungarns ein.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

15. Mai 2019, 14 Uhr

Am Neuen Palais 10, Haus 8, Raum 56

Panel-Diskussion

Christentum im Angesicht des Judeseins Jesu

Aus Anlaß der Neuerscheinung von Magnus Striet und Walter Homolka laden wir herzlich zu einer Panel-Diskussion ein. Beide Autoren liefern in ihrem Buch Christologie auf dem Prüfstand neue Ansätze und Impulse, in deren Zentrum die Frage steht, wie sich Judentum und Christentum auf Augenhöhe begegnen können.

Mehr Informationen erhalten Sie hier und hier.

29. Januar 2019, 18 Uhr
Großer Sendesaal im ORF-Funkhaus, Wien

Vortrag

Jerusalem im Spiegel der antiken Inschriften - Historische, archäologische und epigraphische Zugänge

Florian Lippke Ass.dipl. DBS.AT
Université de Fribourg, Faculté de Théologie, Kurator für Vorderasien/Levante, BIBEL+ORIENT Museum, Fribourg

Im Anschluss Vorstellung der Schwarz Bibliothek und kleines Buffet.

Anmeldung: sfockuni-potsdamde

9. Januar 2019, 19 Uhr

Schwarz Bibliothek für Biblische Archäologie
Oranienburger Straße 32, Vorderhaus, 1. Stock, 10117 Berlin Mitte

Symposium

In Kooperation mit der Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien und dem Abraham Geiger Kolleg veranstaltet die School of Jewish Theology, in Rahmen des Forschungs- und Publikationsprojekts Encyclopedia of Jewish-Christian Relations, ein Symposium zum Thema

Jesus, the Jew from Galilee, and the Christian Redeemer: Christology between Judaism and Christianity

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

29. - 31. Januar 2019 in Wien

Paideia Academic Conference

1989 - 2019 : Jews in Post-Communist Europe

This conference, marking 30 years from the fall of the Berlin Wall, focuses on the Jews of post-communist Europe as communities, individuals, activists, migrants, agents of change and cultural awakening, and targets of transition, anti-Semitism and renewed memory.

The conference is hosted by Paideia – The European Institute for Jewish Studies in Sweden and supported by School of Jewish Theology at the University of Potsdam as a partner institution.

Further information can be found here. 

31.1 – 1.2. 2019 in Stockholm