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Forschungsstelle Elie Wiesel – FEW

Foto: J. Güler

In Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen werden unter Leitung von Prof. Dr. Daniel Krochmalnik und Prof. Dr. Reinhold Boschki und ihren Mitarbeiter_Innen die gesamten Werke Elie Wiesels neu ediert und wissenschaftlich-kritisch kommentiert. Die Gesamtausgabe umfasst etwa 50 Werke Wiesels, in ihrer ganzen Vielfalt, angefangen bei den autobiografischen und judaistischen, bis hin zu belletristischen, essayistischen Werken. Das Team der Uni Tübingen befasst sich vor allem mit den autobiographischen Werken Wiesels, wohingegen an der School of Jewish Theology die Célébrations bearbeitet werden.

Die Ziele der Forschungsstelle über die Gesamtausgabe hinaus sind:
 
•    interdisziplinäre und internationale Erforschung des Gesamtwerkes Elie Wiesels
•    Erschließung des Werkes Elie Wiesels für Bildungsarbeit im Kontext kritischer Erinnerungskultur und des jüdisch-christlichen Dialogs

Foto: J. Güler

Aktuelles

Expertentagung September 2019 (folgt)

 

Tagung der FEW in Berlin – 20.06.2019

Am 20.06.2019 fand im Riverside Hotel Berlin die jährliche Tagung der Forschungsstelle Elie Wiesel (FEW) statt. Im Zentrum der Tagung stand die Planung der anstehenden Erstveröffentlichung der deutschen Übersetzung von "Un di Welt hot geshwign". Marion Eichelsdörfer, examinierte Jiddistin, welche im Zuge ihres Disserattionsprojekts "Un die Welt hot geshwign" ins Deutsche übersetzt, hat die FEW an ihren neuesten Forschungsergebnissen teilhaben lassen. Im Team wurde besprochen, wie die anstehenden Neuveröffentlichungen des Gesamtwerks Elie Wiesels seitens der Forschungsstelle kommentiert und ediert werden. Diesbezüglich hat Prof. Reinhold Boschki den aktuellen Arbeitsstand der Neuübersetzung von "La Nuit" präsentiert. Wir hoffen mit den Veröffentlichungen der autobiographischen Schriften Elie Wiesels, eröffnend mit "Un di welt hot geshwign", im Herbst 2020 beginnen zu können.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auf der Website unserer Partnerinstitution.

Gastvortrag– 17.06.2019

Im Zuge des Hauptseminars "Begegnung mit dem heutigen Judentum - Zur Aktualität des Werks von Elie Wiesel" begrüßten Prof. Reinhold Boschki und Valesca Baert-Knoll die Gastreferentin Juliane Güler geb. Schnürle an der Universität Tübingen.